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 Igel im Winter

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Letzte Aktualisierung:

21. Januar 2017 09:30


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Herbstigel - Igel im Winter

Nicht jeder Igel braucht Hilfe!
Aber jede Hilfe muss richtig sein!


Im Herbst findet man sie wieder: Igel in allen Größen. Ein jeder denkt, er müsse ihnen helfen. Man hört ja so oft, dass die Igel, die im Oktober/ November noch draußen herumlaufen, zu schwach oder zu jung seien, um sich selbst auf den Winterschlaf vorbereiten zu können.
Grundsätzlich gilt: Solange es keinen Frost hat und somit noch Bodenleben existiert, brauchen gesunde Igel unsere Hilfe nicht.


Hilfebedürftig sind:
Verwaiste Igelsäuglinge. Tagsüber außerhalb des Nestes, Augen und Ohren geschlossen, evtl. unterkühlt.

Verletzte Igel:
Wunden, Bissverletzungen, Verbrennungen; in Gruben, Schächte o.ä. gefallen; in Drahtzäunen, Netzen o.ä. gefangen.

Kranke Igel:
Torkelnder Gang, apathisch, abgemagert, tiefliegende Augen.

Herbstigel:
Jungigel, die Anfang November deutlich unter 500 Gramm wiegen. Igel, die bei Frost und / oder Schnee aktiv sind, meist bei Tag unterwegs, oft mager, evtl. Nest zerstört.


Bevor Sie einen Igel, der unter eine der oben genannten Kategorien fällt, in ein Tierheim oder eine Igel-Auffangstation bringen, überlegen Sie doch einmal, ob Sie ihn nicht bei sich zu Hause pflegen können. Tipps gibt Ihnen bestimmt der örtliche Tierschutzverein (z.B. Tierheim Hattersheim).

Den Igeln helfen können Sie auch, wenn Sie einen Garten besitzen. Geben Sie den Igeln die Möglichkeit, im Garten Schutz und Nahrung zu finden. Lassen Sie eine Ecke Ihres Gartens verwildern; legen Sie eine Totholz-Hecke an; werfen Sie Grasschnitt nicht weg. Unter einer Hecke aus heimischen Gehölzen verteilt, bietet er Unterschlupf und Nahrung für Igel. Im Herbst rechen Sie nicht das Laub vom Rasen, sondern lassen Sie es liegen, denn darunter versteckt sich oft Futter für Igel.

Tipps für Ihren Garten (naturnah für viele Tiere, Vögel und Insekten) können Sie auch bei mir erhalten.
 

© 2005 by Andreas Haselböck

 
 
 

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Stand: 21. Januar 2017