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Parnassius apollo / Roter Apollo §
(Mein herzlicher Dank für dies schöne Foto geht an K. Theiler aus der Schweiz)

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Familie: Tagfalter - Ritterfalter - Papilionidae / Unterfamilie: Parnassiinae
Spannweite:

etwa 60-85mm / etwa 60-85mm

Besondere Merkmale:

Vorderflügelspitzen durchsichtig, Flügel sonst weißlich mit schwarzen Flecken auf dem Vorderflügel und je zwei roten Punkten auf den Hinterflügeln. Fühler hellgrau mit schwarzen Kolben (beim ähnlichen Parnassius phoebus, dem nur in den Alpen vorkommenden Alpen-Apollo, sind die Fühler deutlich hell-dunkel geringelt). Weibchen an der Hinterleibsspitze oft mit Sphragis. Das ist ein hartes Gebilde aus Chitin, dass nach der Paarung vom Männchen zunächst als Sekret hinterlassen wird und dann aushärtet - es verhindert, dass sich das Weibchen noch mit anderen Männchen paaren kann.

Wo zu finden:

An felsigen Hängen, Geröllhalden und anderes steiniges Gelände mit vorkommen von Sedum-Arten (Dickblattgewächse - Crassulaceae). Meist oberhalb von 400m ü.N.n. bis 2000m ü.N.n.

In Deutschland nur noch ganz vereinzelt auf der Schwäbischen und Fränkischen Alb, an der Mosel und in den Alpen.

Wann zu finden:

Je nach Höhenlage etwa von Mai bis August in einer Generation. 

 

Parnassius apollo / Roter Apollo / Familie: Tagfalter - Ritterfalter - Papilionidae / Unterfamilie: Parnassiinae

Fundort: Wallis / Südschweiz
(Foto: K. Theiler)

Datum: 15. August 2009


Anmerkungen / Lebensweise:

Begattete Weibchen erkennt man am Sphragis (siehe oben oder an diesem Foto eines weibl. Schwarzen Apollo - Parnassius mnemosyne) an der Hinterleibsspitze. Ich habe diesen Falter selbst noch nie beobachten können. Von daher kann ich nur wenige Angaben machen. Die Weibchen legen ihre Eier an den Futterpflanzen ab und die kleinen Raupen verbleiben zunächst in den Eihüllen und überwintert. Im folgenden Frühjahr schlüpfen sie.

Die Größe der Falter variiert stark je nach Höhenlage und Futterangebot für die Raupen.

Raupenfutterpflanze: Sedum-Arten (Dickblattgewächse - Crassulaceae), z.B. Sedum album, Sedum telephium, Sedum rupestre. Ob auch andere Crassulaceae ist mir nicht bekannt.

Gefährdung und Schutz: "Vom Aussterben bedroht" - Rote Liste 1 / Streng geschützt nach BNatSchG, nach Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites), nach Berner Konvention und FFH-Richtlinie!

 
 
 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 05. September 2017

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