Alle Fotos gibt es per Mausklick in einer Großansicht
Zurück Weiter

Halictus rubicundus / Rotbeinige Furchenbiene §
Wissenswertes über Wildbienen

Quellenangaben

Naturspaziergang
Wildbienen
Hummeln
Aculeate Wespen
Parasitica
Symphyta
Ameisen
Libellen
Tagfalter
Nachtfalter
Käfer Übersicht
Käfer Teil 1
Käfer Teil 2
Käfer Teil 3
Heuschrecken
Wanzen
Zikaden
Diptera Übersicht
Schwebfliegen&Co
Zweiflügler 2
Zweiflügler 3
Zweiflügler 4
Mückenartige
Spinnentiere
Verschiedenes
Andere Tiere
Vögel
Pflanzenübersicht
Pilze

Familie: Schmal- / Furchenbienen - Halictidae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera
Größe:

etwa 7-10mm / etwa 8-11mm

Besondere Merkmale:

Thorax rotbraun behaart, Hinterleib mit schmalen weißlichen Binden, Hintertibien rötlichbraun.

Wo zu finden:

Trockene Wiesen, Magerrasen, Brachen, Böschungen und (Bahn-)Dämme, gerne auch in Sand-, Lehm- und Kiesgruben, aber auch an Waldrändern.

Wann zu finden:

Etwa von April bis Oktober.

mehr Fotos unten

Halictus rubicundus / Rotbeinige Furchenbiene / Schmal- / Furchenbienen - Halictidae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera

Fundort: / Wiesen östlich Kleingärtner / Hattersheim
Datum: 19. September 2007


Lebensweise:

Diese Furchenbienenart lebt in wärmeren Gebieten sozusagen sozial. Im Frühling legt ein Weibchen Eier in einem an vegetationsarmer Bodenstelle selbst gegrabenem Erdnest, aus denen eine Generation Arbeiterinnen schlüpfen. Diese helfen in Arbeitsteilung beim Aufziehen der dann heranwachsenden Brut von Geschlechtstieren. In Höhenlagen oder kälteren Regionen lebt H. rubicundus dagegen solitär. Dort gibt es meist auch nur eine Generation und aus den im Frühling gelegten Eiern schlüpfen sowohl Männchen als auch Weibchen. In wärmeren, tieferen Lagen dagegen werden erst im Juli/August Drohnen erzeugt.

Etwa ab April kann man die überwinternden Weibchen antreffen, die umgehend mit dem Nestbau beginnen. Die Flugzeit dieser Art geht bis in den Herbst hinein.

Als Pollen- und Nektarquellen für die Brut dienen Blütenpflanzen verschiedener Familien, doch gibt es scheinbar eine Vorliebe für Korbblüter.

 

Bevorzugte Lebensräume sind trockene Wiesen, Magerrasen, Brachen, Böschungen und (Bahn-)Dämme, gerne auch in Sand-, Lehm- und Kiesgruben, aber auch an Waldrändern.

Nahrung: Imago: Nektar   Larven: Pollen und Nektar

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Besonders geschützt nach BArtSchV

Anmerkungen:

Keine.

 
 

Halictus rubicundus / Rotbeinige Furchenbiene / Halictinae ("Furchenbienenartige")
/ Speierlingsallee /
Hattersheim

16. Oktober 2007
 

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 30. Januar 2017

© 2005 - 2017 by www.naturspaziergang.de / Andreas Haselböck

Die Weiterverwendung der Fotos und Texte von dieser Homepage auf anderen Webseiten oder zu kommerziellen Zwecken ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet! Alle Fotos und Texte unterliegen dem Internationalen Urheberrecht.
Über die Nutzungsbedingungen siehe Seite Kontakt