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Crocothemis erythraea / Feuerlibelle §

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Familie: Segellibellen - Libellulidae / Unterordnung: Großlibellen - Anisoptera
Größe:

etwa 40-45mm / etwa 40-45mm
Spannweite: 60-70mm

Besondere Merkmale:

Bei ausgefärbten Männchen ist der ganze Körper feuerrot, einschließlich der Augen; die Weibchen sind dagegen eher unscheinbar gelbbraun; Im Unterschied zu den ähnlichen Heidelibellen ist der Hinterleib etwas verbreitert und abgeflacht, und die Flügel tragen an der Basis des vorderen Paares einen kleinen, am hinteren Paar einen größeren gelblichbraunen Fleck.

Wo zu finden:

Stillgewässer wie Teiche und kleinere Seen in Sand- und Kiesgruben, Altwasserarme von Flüssen.

Wann zu finden:

Etwa von Juni bis August. 

 

Crocothemis erythraea / Feuerlibelle / Segellibellen - Libellulidae / Unterordnung: Großlibellen - Anisoptera 

Fundort: / NSG Weilbacher Kiesgruben
Datum: 02. Juni 2007


Lebensweise:

Diese prächtig gefärbte Libelle (zumindest die Männchen - siehe Foto) ist eine Wanderart aus dem Mittelmeerraum und dem nördlichen Afrika. Mittlerweile hat sie sich aber in der heimischen Fauna zumindest im südlichen und mittleren Teil Deutschlands fest eingebürgert, auch im Norden scheint sie mittlerweile nicht mehr allzu selten sein.

Am Häufigsten trifft man diese Libelle nach meiner Erfahrung in Kies- und Sandgruben mit kleineren Stillgewässern, die eine reiche Unterwasserflora besitzen, an. Sie kommt aber offensichtlich auch an Altwasserarmen von Flüssen mit ähnlicher Vegetation vor. Meist sitzen sie an sonnigen, offenen Bodenstellen und lauern auf vorbeifliegende Insekten. Sie nutzen aber auch erhöhte Positionen als Ansitz.

Die Paarung findet im Flug statt und dauert wohl nur einige Sekunden. Die Weibchen fliegen danach dicht über die Wasseroberfläche, tauchen die Spitze ihres Hinterleibes ins Wasser und streifen ihre Eier an Pflanzen ab.

Je nach klimatischen Bedingungen dauert die Entwicklung der Larven nur wenige Wochen oder ein Jahr.

Nahrung: Imago: Fluginsekten   Larven: Wasserinsekten, Mückenlarven, Krebstierchen.

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Steht, wie alle heimischen Libellenarten unter Artenschutz (BArtSchV).

Anmerkungen:

Wohl auch ein Profiteur des Klimawandels. Noch bis in die 1980er Jahre traf man in Deutschland im Sommer überwiegend auf aus dem Süden eingeflogene Tiere. Mittlerweile sind die Populationen auch ohne diese Einwanderer in vielen Teilen Deutschlands stabil.

 
 
 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 22. September 2017

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