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Diprion pini / Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe

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Familie: Buschhornblattwespen - Diprionidae
Größe:

etwa 6-10mm / etwa 9-12mm

Besondere Merkmale:

Deutlicher Geschlechtsdimorphismus: ♂ überwiegend schwarz, nur die Sternite manchmal aufgehellt und seitlich am Thorax ein gelblicher Fleck, Fühler stark gefiedert; ♀ gelblich mit schwarzen Flecken, Fühler kurz, dünn, gesägt; Beine in beiden Geschlechtern überwiegend orangegelb.

Wo zu finden:

Kiefernwälder, Parks mit Kiefern u.ä.

Wann zu finden:

Etwa von Mai bis Anfang Oktober.

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Diprion pini / Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe / Buschhornblattwespen - Diprionidae

Fundort: / Rotenacker / Markgröningen
Datum: 01. September 2016


Lebensweise:

Die Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe ist in Deutschland in Gegenden mit hohem Anteil von Kiefern (Pinus) meist nicht selten. Hauptwirtspflanze ist Pinus sylvestris, aber auch andere Arten werden angenommen.

Imagines kann man oft schon ab Ende April, spätestens im Mai finden. Die Weibchen ritzen Kiefernnadeln an und legen bis zu zwei Dutzend Eier in einer Reihe darin ab. Dieser Schlitz wird mit einer Art Kitt (Sekrete und Nadelgewebe) verschlossen. Die Larven schlüpfen nach etwa 1-5 Wochen (Witterungsabhängig) und fressen an Nadeln als auch, in älteren Stadien Rinde frischer Triebe. Es treten je nach Region ein bis drei Generationen auf. In tiefen Lagen meist zwei bis drei, in höheren Lagen meist nur eine. Dementsprechend gibt es verschiedenen Plätze für die Verpuppung. Bei im gleichen Jahr schlüpfenden Imagines befinden sich die Kokons zwischen den Nadeln (Kronenbereich, aber auch weiter unter im Jungwuchs), Überwinternde Puppen im oberen Erdreich. Letztere neigen insbesondere in Gebirgslagen zum Überliegen (bis zu fünf Jahre).

Nahrung: Imago: Honigtau, Nektar  Larven: Kiefernnadeln

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Nicht unter Schutz gestellt

Anmerkungen:

Diprion pini gilt zwar als Forstschädling, doch kann man da durchaus anderer Meinung sein. Massenauftreten ist überwiegend in Kiefernbeständen an ungeeigneten Standorten zu beobachten. Zudem ist der Schaden an den Kiefern aus wirtschaftlicher Sicht meist gering, da selbst ein Kahlfraß auf lange Sicht selten zu einem Absterben der Bäume führt. Doch sind solch zunächst geschwächte Bäume anfälliger für Sekundärschädlinge.

 
 

 

Diprion pini / Gemeine Kiefernbuschhornblattwespe / Buschhornblattwespen - Diprionidae
/ Rotenacker / Markgröningen

01. September 2016
 

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 17. März 2017

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