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Coleophoridae / Miniersackträger / Sackträgermotten
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Familie: Nachtfalter - Coleophoridae - Miniersackträger / Sackträgermotten 
Spannweite:

etwa 4-25mm / etwa 4-25mm

Besondere Merkmale:

Flügel meist sehr lang, Vorderflügel schmal lanzettlich, mal unscheinbar grau oder graubraun, mal heller und längs gestreift, einem Graszünsler ähnlich; Fühler lang, meist etwa halbe Flügellänge; Kopf mit anliegenden Schuppen.

Wo zu finden:

Wälder, Wiesen, Hecken, Parks, Gärten etc.

Wann zu finden:

Etwa von April bis Oktober.

 

Coleophora spec. / Nachtfalter - Coleophoridae - Miniersackträger / Sackträgermotten

Fundort: Wernerwald / Cuxhaven
Datum: 28. Juni 2012


Anmerkungen / Lebensweise:

Die Miniersackträger (Coleophoridae) sind eine große Familie so genannter Microlepidotera und in Deutschland mit etwa 150 Arten vertreten. Während man viele Falter nur genitalmorphologisch sicher bestimmen kann, sind die Raupen an ihren oft arttypischen Säcken teils gut zu bestimmen.

Die Familie wird auch Sackträckermotten genannt. Die frisch geschlüpften Raupen sind Blattminierer. Erst wenn sie wachsen, sind sie irgendwann zu groß, um zwischen Blattober- und Blattunterseite zu minieren. Sie verlassen dann das Blatt - oder auch die "Nadel" (Fichte, Tanne, Lärche) - und bauen sich ein schützendes, sackartiges Gehäuse aus Gespinst und / oder Pflanzenteilen. Diesen "Sack befestigen sie an der Oberfläche eines Blatts / Nadel und stecken ihren Kopf in das Pflanzengewebe um weiter fressen zu können. Dabei wird das Minieren beibehalten. Den Kot werfen sie über eine Öffnung am Ende des Sacks aus. Die so entstehenden Minen sind somit kotfrei.

Die Raupen verpuppen sich in den Säcken und die Falter verlassen das Gebilde durch das Loch am Hinterende.

Raupenfutterpflanze: Verschiedene Familien

Gefährdung und Schutz: --- / Nicht unter Schutz gestellt

 
 

 

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 22. September 2017

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