Alle Fotos gibt es per Mausklick in einer Großansicht
Zurück

Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe

Quellenangaben

Naturspaziergang
Wildbienen
Hummeln
Aculeate Wespen
Parasitica
Symphyta
Ameisen
Libellen
Tagfalter
Nachtfalter
Käfer Übersicht
Käfer Teil 1
Käfer Teil 2
Käfer Teil 3
Heuschrecken
Wanzen
Zikaden
Diptera Übersicht
Schwebfliegen&Co
Zweiflügler 2
Zweiflügler 3
Zweiflügler 4
Mückenartige
Spinnentiere
Verschiedenes
Andere Tiere
Vögel
Pflanzenübersicht
Pilze

Familie: Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera
Größe:

etwa 7-10mm / etwa 9-12mm

Besondere Merkmale:

Vorderflügel mit nur einer Submarginalzelle; Augen am Innenrand nierenförmig ausgerandet; Körper schlank, schwarz; Mesonotum matt; Stirn ohne durch Leisten begrenzte, schildartige Fläche; Hinterkopf spärlich anliegend behaart; Tergit 1 kürzer als 2 & 3 zusammen; Vorderrand des Clypeus an den schrägen Seiten unregelmäßig eingebuchtet; Mesosternum median hinter den Vorderhüften ohne Fortsatz.

Wo zu finden:

Waldränder, Streuobstwiesen, gebüschreiches Offenland, naturnahe Gärten, Parks; Ubiquist.

Wann zu finden:

Etwa von Mai bis Oktober.

mehr Fotos unten

Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera

Fundort: / Waldrand / Blaubeuren
Datum: 20. Juli 2018


Lebensweise:

Die Töpfergrabwespe zählt zu den häufigsten heimischen Grabwespenarten. Sie ist ein ausgesprochener Ubiquist und besiedelt die unterschiedlichsten Lebensräume. Sie nistet auch in künstlichen Nisthilfen, sofern Hohlräume mit Durchmessern von 3-6mm vorhanden sind. Auch Schilfmatten, die Menschen als Sichtschutz dienen, werden besiedelt. Die Hohlräume können also sowohl horizontal, als auch vertikal sein. Es werden ausschließlich Linienbauten gefertigt. Die Trennwände und der Abschluss bestehen aus lehmigem Substrat.

Das Weibchen von Trypoxylon figulus trägt als Larvenproviant kleinere Spinnen aus unterschiedlichen Familien ein (Araneidae, Linyphiidae, Lycosidae, Thomisidae, Argiopidae, Dictynidae, Salticidae usw.). Pro Zelle sind das durchschnittlich zehn durch einen Stich gelähmte Spinnen. Die Anzahl hängt maßgeblich von der Größe der erbeuteten Spinnen ab, kann also irgendwo zwischen 2 und 25 Exemplaren liegen. Die Entwicklung der Larven erfolgt in einem Zeitraum von drei bis fünf Wochen. Pro Jahr können sich meist zwei bis vier Generationen bilden.

Nahrung: Imago: Nektar   Larven: Spinnen

Gefährdung und Schutz: Nicht gefährdet / Nicht unter Schutz gestellt

Anmerkungen:

Die elf heimischen Arten der Gattung Trypoxylon sind im Feld oder am Foto nicht zu unterscheiden. Die Gattung selbst ist durch den markanten Körperbau dagegen meist leicht als solche zu erkennen.

 
 

 

Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera
/ Waldrand / Blaubeuren

20. Juli 2018
 

/ Waldrand / Blaubeuren

20. Juli 2018

/ Waldrand / Blaubeuren

20. Juli 2018

Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera Trypoxylon figulus / Töpfergrabwespe / Grabwespen - Crabronidae - Larrinae / Ordnung: Hautflügler - Hymenoptera  
/ Waldrand / Blaubeuren

20. Juli 2018

/ Waldrand / Blaubeuren

20. Juli 2018
 

 

 


Nach oben  l  Fenster schließen  Stand: 02. November 2018

© 2005 - 2018 by www.naturspaziergang.de / Andreas Haselböck

Die Weiterverwendung der Fotos und Texte von dieser Homepage auf anderen Webseiten oder zu kommerziellen Zwecken ist ohne meine Zustimmung nicht gestattet! Alle Fotos und Texte unterliegen dem Internationalen Urheberrecht.
Über die Nutzungsbedingungen siehe Seite Kontakt